WEITERBILDUNG
KÖRPERORIENTIERTE GESTALTTHERAPIE

Teilnehmer*innen
Die Ausbildung richtet sich an Personen, die in Beratung und Bildung, im Gesundheitswesen und klinischen Bereich, in der Jugendhilfe und Seelsorge tätig sind oder tätig werden möchten.
Abschlüsse
Das Däumling- Institut bietet eine dreijährige Weiterbildung zum Gestaltberater (DVG) und eine darauf aufbauende zweijährige Qualifikation zur Gestalttherapeutin/zum Gestaltherapeuten nach den Richtlinien der Deutschen Vereinigung für Gestalttherapie (DVG) an.
Rahmen
Die Weiterbildung bietet persönliche und individuelle Förderung und Ausbildungsbegleitung durch ein kleines Team von 6 Trainer*innen. Die Veranstaltungen finden in der Regel im Däumling Haus im Zentrum Siegburgs statt.
Anmeldung
Sekretariat: Martina Schaab
Phone: 02241 93 88 965
Geschäftsführung: Martin Schaab
Mobil: 0176 631 657 60
E-Mail: gestalt@daeumling-institut.de
Informationsabende
Wenn Sie sich für unsere Weiterbildung interessieren, haben Sie die Möglichkeit, einen unserer Informationsabende zu besuchen.
In einem persönlichen Gespräch geben wir Ihnen Auskunft über Inhalte und Verlauf unserer Weiterbildung und führen Sie auch gerne durch unser Haus, damit Sie sich auch atmosphärisch einen Eindruck machen können.
Die Informationsabende finden an folgenden Terminen statt:
- 10.08.2020 um 19:00 Uhr
- 07.09.2020
- 05.10.2020
- 02.11.2020
- 07.12.2020
Entwicklung der eigenen Person
Im ersten Jahr steht die Erfahrung mit sich selbst und mit den anderen in sozialen Raum der Gruppe im Vordergrund. Dabei orientieren wir uns am jeweils spezifischen Prozess des Einzelnen. Wir arbeiten an der Erweiterung der Bewusstheit für Eindruck, Ausdruck und der Kontaktmöglichkeiten zu sich selbst und zum anderen. Dabei verwenden wir die klassischen Ansätze der experimentellen Gestaltarbeit und Methoden der Körperarbeit und Vegetotherapie, wie Wilhelm Reich sie entwickelt hat.
Nach dem ersten Jahr haben Sie die Kenntnis über sich selbst wesentlich erweitert und verfügen damit über mehr Präsenz und erweiterte Reaktionsmöglichkeiten. Sie haben durch teilnehmende Beobachtung professionelles Handeln als Modell in vielfältiger Weise erlebt.
Das Training der Gestalt- und Körpertherapie und -beratung
Das zweite Jahr dient der Erfahrung im eigenen Handeln. Im Rahmen der Gruppe werden in kleinen Gruppen und Paaren die Grundinterventionen der Gestalt- und Körperarbeit erprobt. Jetzt werden auch Peer – Groups gebildet, die sich regelmäßig treffen, mit dem Ziel, die gegenseitige persönliche und professionelle Entwicklung zu unterstützen. Das kann das gemeinsame Literaturstudium sein wie auch das weitere Üben von Beratungssettings oder die Begleitung der Mitglieder in den jeweiligen Lebensprozessen. Nach dem zweiten Jahr haben Sie entdeckt und erprobt, wie Ihr spezifisches professionelles Handeln aussehen kann.
Theoretisch werden folgende Themen aufgegriffen: 9. Wochenende Die Dynamik des Gruppenprozesses und seine theoretische Einordnung: Gruppen-
dynamik II
10. Wochenende
Start in das zweite Jahr: Reflexion der persönlichen professionellen Kompetenz
11. Wochenende
Die Basis von Veränderung in Beratung und Therapie: Begegnung und heilender Kontakt
12. Wochenende
Ganzheitliches Erleben und Intuition als ‚Handwerkszeug‘ in Beratung und Therapie
13. Wochenende
Wahlworkshop
14. Wochenende
Modelle von Persönlichkeitsbildung und -veränderung am Beispiel von Perl’s Layer-Theorie
15. Wochenende
Der gestalttherapeutische Umgang mit dem Widerstand: Die Polarität von Bewahrung und Veränderung
16. Wochenende
Kolloquium: Theorie des therapeutisch/beraterischen Handelns
Sommerworkshop
Die Entwicklung des Körperbildes und Psychosomatik: Selbstregulation und psychosomatische Prozesse als Konfliktlösungsversuch
Vertiefung des Trainings und Transfer auf Anwendungsfelder
Nach dem dritten Jahr sind Sie GestaltberaterIn, die/der bisher unentdeckte Spielräume und Gestaltungsmöglichkeiten in ihrem/seinem Arbeitsfeld umsetzt.
Theoretisch werden folgende Themen aufgegriffen: 17. Wochenende Grundmuster von Erleben und Verhalten: Schizoide Thematik
18. Wochenende
Grundmuster von Erleben und Verhalten: Orale Thematik
19. Wochenende
Grundmuster von Erleben und Verhalten: Masochistische Thematik
20. Wochenende
Grundmuster von Erleben und Verhalten: Hysterische Thematik
21. Wochenende
Wahlworkshop
22. Wochenende
Chronische Störungen des Erlebens und Verhaltens: Neurotische Verarbeitungsformen
23. Wochenende
Chronische Störungen des Erlebens und Verhaltens: Psychotische Verarbeitungsformen
24. Wochenende
Kolloquium: Macht und Ohnmacht in Psychotherapie und Beratung: Grenzen von therapeutischem und beraterischem Handeln
Sommerworkshop
Geschlechtliche Identität und Sexualität
Abschluss
Abschluss der Beraterausbildung nach den Richtlinien der Deutschen Vereinigung für Gestalttherapie (DVG)
Qualifizierungsphase
Das Curriculum der zweijährigen Qualifizierungsphase, die zur Zertifizierung als GestalttherapeutIn nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Gestalttherapie (DVG) führen kann, wird nach den in der jeweiligen Gruppe vertretenen Arbeitsfeldern zusammengestellt.
Obligatorische Themen des 4. Jahres sind
Bedingungen und Strukturen der Arbeitsstelle
Diagnostik und Krisenintervention.
Weitere Themen, die im 4. und 5. Jahr häufig aufgenommen werden, sind
Sucht
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Arbeit mit Familien und Paaren
Therapeutische Aspekte des Alterns
Kreative Methoden.
Die praktische Arbeit in der Qualifizierungsstufe fokussiert die Therapie/Beratung mit Klienten aus der jeweiligen Berufspraxis. Die KandidatInnen stellen regelmäßig ihre Fälle vor, begründen die Indikation, die Auswahl der Interventionen, erarbeiten zusammen mit der Gruppe und dem Supervisor/der Supervisorin das Konzept für das weitere Vorgehen. Die Adäquatheit der Interventionen wird überprüft und alternatives Handeln konzipiert und ggf. im Rollenspiel geprobt. Probleme der Klient/in-Therapeut/in -Beziehung werden bearbeitet.
Abschluss der Therapeutenausbildung nach den Richtlinien der Deutschen Vereinigung für Gestalttherapie (DVG)
WEITERBILDUNG
GESTALT – COACHING

Beratung in Organisationen als kreativer Prozess
Beratung in Organisationen als kreativer Prozess
Eine Coaching-Weiterbildung in 7 Modulen
Unsere Weiterbildung zum GestaltCoach bereitet Sie umfassend auf Ihre beraterischen Aufgaben als interner oder externer Coach auf Basis der kreativen Gestaltarbeit vor.
Als Gestaltinstitut für Psychologische Weiterbildung und Forschung, mit einer über 30jährigen Erfahrung in der Aus- und Weiterbildung von Menschen in beraterischen und therapeutischen Berufen, zeichnen wir uns durch große Professionalität, Praxisnähe und Feldkompetenz aus. Die von uns vermittelten Kompetenzen können nicht nur für das Coaching, sondern auch bei der Wahrnehmung von alltäglichen Führungsaufgaben auf allen Hierarchieebenen von großem Nutzen sein.
Durch ein persönliches Auswahl- und Orientierungsgespräch achten wir auf eine Gruppenzusammensetzung, in der es eine wertschätzende und konstruktive Arbeitsatmosphäre gibt. Wir bieten Ihnen den Rahmen, den es braucht, um sich gegenseitig zu unterstützen, damit Sie Ihre persönlichen Potenziale entfalten können, sodass Sie Ihre aktuellen und/oder zukünftigen Coaching- und Beratungsprozesse – innerhalb und außerhalb des beruflichen Bereichs, erfolgreich gestalten können.
Gute Vereinbarkeit mit Beruf und Familie
Die Ausbildung ist berufsbegleitend konzipiert. Die Workshops finden arbeitnehmer*innen-freundlich an verlängerten Wochenenden (Donnerstagabend bis Sonntagmittag) zzgl. einer Intensiv-Kompakt-Woche statt, sodass kein oder kaum Extra – Urlaub genommen werden muss. Die Ausbildungsinhalte sind so gewählt, dass sie optimal in den Zeitrahmen von 12 Monaten passen.
Die besondere Qualität unserer Coaching-Ausbildung
- Erlernen der professionellen Durchführung von Coaching- und Beratungsprozessen für Klienten*innen,
- Teams und Organisationen als externer oder interner Coach
- Intensives Training von Gesprächsführung und gestaltspezifischen Interventionsmethoden unter Berücksichtigung ihrer theoretischen Grundlegung
- Persönliches Wachstum und individuelle Profilbildung durch die Ausbildung einer eigenen Identität als GestaltCoach
- Weiterentwicklung von passgenauen Fähigkeiten, persönliche und berufliche Erfahrungen multiperspektivisch zu analysieren und daraus angemessene Schlussfolgerungen zu ziehen
- Praxisbezogene Bearbeitung persönlicher Coaching-Themen aus dem beruflichen und privaten Bereich
- Integration des Gelernten in eine individuelle Haltung, die geprägt ist durch Wertschätzung und Einfühlungsvermögen gegenüber anderen und sich selbst
- Sensibilisierung der Empathie- und Wahrnehmungsfähigkeit durch die Fokussierung auf die Kontakt- und Beziehungsgestaltung
- Anwendung kreativer und systemischer Gestaltmethoden in der Beratung
- Besondere Betonung von Selbsterfahrungs- und Erlebnisorientierung bei kontinuierlichem Wissenstransfer der zu Grunde liegenden Theorien
- Fallarbeit und kollegialer Beratung (auch in Peergruppenarbeit)
Abschluss
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat und eine qualifizierte Teilnahmebestätigung. Die Weiterbildung erfüllt die Standards führender Coaching-Verbände. Nach Abschluss können die Teilnehmenden die Mitgliedschaft beantragen, sofern sie die Voraussetzungen der Verbände für die individuelle Mitgliedschaft erfüllen. Die Ausbildung wird anerkannt für die Weiterqualifizierung zum DGSv anerkannten Supervisor und zur DGSv anerkannten Supervisorin.
Weitere Informationen
Martin Schaab
Georgstraße 12
53721 Siegburg
mail: gestalt@daeumling-institut.de
fon: 0176 631 657 60
WEITERBILDUNG
LEITEN UND BERATEN

Teams und Gruppen ganzheitlich und prozessorientiert begreifen
Eine berufsbegleitende gruppendynamische Zusatzqualifikation
„Gruppenarbeit ist das mächtigste Instrument zur Veränderung von Handlungs- und Lebenskonzepten und eine praktische Möglichkeit, Hoffnung zu spüren“ (G. Rudnitzki)
Gruppen und Teams bilden das Bindeglied zwischen der Person und Organisation bzw. der Gesellschaft. Eine Gruppe bietet damit die besondere Chance, größere Veränderungen in Organisationen herbeizuführen und zugleich Erkenntnisräume für Einzelne zu schaffen. In einer Gruppe sind persönlicher Kontakt und Diskussion als natürliche Phänomene gegeben; damit kann hier eine gemeinsame Ausrichtung entstehen, die einen umfassenderen Wandel im unmittelbaren professionellen Umfeld als auch in der Organisation ermöglicht und damit neues Denken und Handeln befördern.
Wir möchten Menschen dazu befähigen, die wesentlichen Potentiale von Gruppen besser verstehen und nutzen zu können. Dazu zählt für uns, mehr Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit und in die Prozesse von Gruppen zu entwickeln und darüber hinaus den Mut aufzubringen, relevante Themen anzugehen. Mögliche Blockaden können so gelöst, Vertrauen und Kommunikationsfähigkeit entwickelt werden. Die Gruppenmitglieder lernen, ihre vielfältigen Kompetenzen besser zu entfalten.
Um diese Kompetenzen in der Leitung, Beratung und Begleitung von Gruppen zu entwickeln, schaffen wir einen Raum, in dem Gruppe und Gruppenphänomene erlebbar und die Kunst der Zusammenarbeit gemeinsam kreiert werden kann.
Ziele
- Gruppen- und Teamprozesse erkennen/verstehen und lernen, diese konkret zu gestalten
- Durch persönlichen Reifeprozess die Resilienz stärken und so in spannungsvollen Situationen in Gruppen mehr Klarheit bewahren und auf eigene Ressourcen zugreifen können.
- Persönliche Muster im Gruppenkontext reflektieren und die eigene Resonanz für Hypothesenbildung und Interventionen nutzen lernen
- Kreatives Handwerkszeug souverän und im richtigen Moment einsetzen können
- Das Verhältnis und die Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft – Organisation – Gruppe – Individuum in seiner Ganzheitlichkeit erkennen und Gruppenphänomene als Spiegel von Organisations- oder Gesellschaftsdynamiken verstehen.
Die Grundannahmen unserer Arbeit
In unserem Verständnis von Lernen geschieht Veränderung oder Entwicklung über Reflexion und Bewusstheit. Damit wird auch eine wesentliche Grundlage für nachhaltige Weiterentwicklung und Selbststeuerung gelegt. Achtsam im Hier-und-Jetzt zu sein, ermöglicht ein Lernen aus der Erfahrung. Sich über das eigene Handlungsspektrum klar zu werden, gestattet in jedem Moment, die Situation zu verändern. Gruppenprozesse sehen wir dabei als Motor von Veränderungen, als Voraussetzung zur Verantwortungsübernahme Einzelner, um die kollektive Selbststeuerungskompetenz zu stärken.
Unsere Erfahrung und professionelle Identität basieren auf Gruppendynamik, Organisationsentwicklung, Gestalttherapie, Psychodrama und Feldtheorie.
Zur Methodik
Wir schlagen den Bogen von Gruppe zu Team und Organisation und beleuchten die Wechselwirkung von gesellschaftlicher Verfasstheit, Gruppe und Person.
Die Untersuchung der individuellen Praxis spielt dabei – wie in der regelmässig stattfindenden Supervision – eine bedeutsame Rolle.
Im Resonanzraum der Gruppe finden Sie die Möglichkeit, über Feedback Ihre Verhaltensweisen zu reflektieren und zu überdenken. Die Gruppe als Bühne bietet einen besonderen Raum für neue (Selbst-)erfahrungen, Feedback, Reflexion, Experimente, etc. Die gemeinsame Arbeit geschieht auf der Grundlage von Respekt und Vertrauen in dieMöglichkeiten persönlicher Beziehungen.
Wir setzen auf kreative und innovative Methoden aus unterschiedlichen Verfahren der humanistischen Psychologie, um persönliches Wachstum zur Entfaltung zu bringen. In der Tradition der gruppendynamischen Aktionsforschung beforschen wir die Prozesse in der Gruppe und sind gleichzeitig selbst die Beforschten.
Struktur
Die Fortbildung umfasst drei Trainings mit je fünf Tagen, drei Workshops mit je drei Tagen (insgesamt 24 Tage) sowie 40 Doppelstunden Supervision.
Vergleichen Sie bitte die ausführlichen Informationen zur Struktur und Zeitraum der Weiterbildung unter „Zeitraum“ in der linken Spalte!
Abschluss
Die Weiterbildung ist zertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft für Gruppendynamik und Organisationsdynamik (DGGO e.V.) und schließt ab mit dem Titel „Gruppendynamische/r Leiter/in und Berater/in von Gruppen und Teams“. Diese Fortbildung kann als ein Teilmodul angerechnet werden, um den Titel „Gruppendynamische/r Organisationsberater/in DGGO“ zu erlangen.
Hinweis für Ärzt*innen und Therapeut*innen: Es können auf Anfrage Punkte bei der Landespsychotherapeutenkammer beantragt werden.
AKTUELLE FORTBILDUNGEN & WORKSHOPS
Wir bieten regelmäßig themenzentrierte Workshops zur Gestalt- und Körpertherapie für diejenigen an, die die Gestalt- und Körpertherapie und anderen verwandte Verfahren und Inhalte der humanistischen Psychologie kennenlernen möchten.
Die Workshops und Seminar finden in der Regel von Freitagabend 18:00 Uhr bis 21.00 Uhr und Samstags von 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr statt.
Einführung in die Körperorientierte Gestalttherapie
– Ein Selbsterfahrungsworkshop –
Gestalttherapie ist eine psychotherapeutische Behandlungsmethode, die mit dem aktuellen Erleben kreativ arbeitet. Sie geht davon aus, dass im „Hier und Jetzt“ alles da ist, was ein Mensch braucht, um sein Leben und seine Geschichte anzuschauen und weiteres Wachsen und Reifen anzustoßen. Dieser Workshop führt ein in Haltung und die reichhaltigen Methoden der Gestalttherapie und soll Lust machen auf mehr. Themen, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mitgebracht werden, sind herzlich willkommen. Eingeladen sind alle, die sich aus persönlichen oder beruflichen Gründen für Gestalttherapie interessieren.
SKAN – KÖRPERARBEIT

Skan – Körperarbeit zu Anziehung & Abgrenzung
Arbeit mit dem Herz- und Hand – Segment
Eine Gruppe hat eine unglaubliche Kraft. Wir begegnen Menschen, die uns in Ihrer Art anziehen, abstossen, gefühlsmässig berühren oder uns an unsere Sehnsüchte erinnern – kurzum wir begegnen Menschen, von denen wir etwas lernen können. Eine Gruppe kann Einzelne enorm in ihrer Entwicklung unterstützen: Sehen und gesehen werden; Grenzen spüren und eine Grenze haben; Nähe oder Distanz regulieren und aushalten; bei sich bleiben und die anderen zugleich wahrnehmen. Dies ist eine Balance, die man nur im direkten Kontakt mit anderen Menschen erleben und verfeinern kann. Ein geschützter Raum hilft, neue Formen von Begegnen zu wagen und alte Muster in Frage zu stellen und im Kontext der Körperarbeit vertieft im Körper anzukommen und vor dort aus Beziehungen intensiver zu erleben und Kontakt neu und anders zu gestalten.
- In der Skan – Jahresgruppe arbeiten wir über 6 Wochenenden lang mit Tanz, Körperwahrnehmung, Kontaktübungen (Nähe-Distanz, Augenkontakt, …), Aufstellungen, Bewegungsimpulsen, Elementen aus der Theaterarbeit und bestimmten Atemübungen.
- Ergänzt wird das vielfältige Repertoire der Skan Körperarbeit durch gruppendynamische Übungen und gestalttherapeutische Methoden.
GESTALT – JAHRESGRUPPEN

Gemeinsame Selbsterfahrung im geschützten Rahmen
Gestaltjahresgruppen in Köln und Siegburg 2020/2021
Dieses kontinuierliche Angebot einer selbsterfahrungsbasierten Jahresgruppe ist für Frauen und Männer gedacht, die mit gestalt- und körpertherapeutischer Arbeit in einer Gruppe von Gleichgesinnten Freude an der eigenen Weiter- und Persönlichkeitsentwicklung haben.
Mit einer Gruppe über ein Jahr lang verbunden zu sein bedeutet Unterstützung, Sicherheit und Kontinuität in individueller und gemeinsamer Entwicklung zu erfahren. In diesem geschützten Raum können alte Wunden heilen und neue Wahlmöglichkeiten in Verhalten und Erleben erprobt werden. Die verbindliche Teilnahme für ein Jahr ermöglicht eine schrittweise Umsetzung der neuen Erfahrungen in den Alltag.
So gibt es Raum und Zeit, sich mit aktuellen Lebensfragen zu beschäftigen und sich von alten Verletzungen und einengenden Mustern zu befreien. Dabei bietet die Gruppe Unterstützung, Reflexion und Austausch. Ein Einstieg in die fortlaufende Gruppe ist nach Rücksprache möglich.
Anmeldung
Sekretariat: Frau Martina Schaab
Phone: 02241 93 88 965
Geschäftsführer: Martin Schaab
Mobil: 0176 631 657 60
E-Mail: gestalt@daeumling-institut.de
Nächster Infoabend
25.08.2020 um 18:00 Uhr
Däumling-Institut
Georgstraße 12
53721 Siegburg



Dr. Hella Gephart, Dipl. Psychologin, ausbildungsberechtigte Trainerin für Gruppendynamik DGGO, Supervisorin DGSv, Gestalt-Therapeutin & Ausbilderin (DVG), Gruppendynamische Organisationsberaterin DGGO, Körperpsychotherapeutin Skan Akademie Hamburg, ehem. Vertretungs-Professorin FH Köln für Sozialpsychologie und Gruppendynamik, freie Praxis in Siegburg 


Tina Krupp



